Donnerstag, 26. April 2012

Wunschfilme #1

 Bildquelle

Wer kennt das nicht? Man weiß nicht so recht, was man machen soll, also schaut man sich Trailer irgendwelcher Filme an. Und zack: Es sind mal wieder jede Menge Filme auf die Liste der Filme gekommen, die man unbedingt sehen möchte.

Hier ist ein kleiner Ausschnitt aus meiner Liste, die eigentlich wohl viel zu lang ist und nie komplett abgearbeitet werden wird: 

My Week With Marilyn: 
England, 1950er Jahre. Colin Clark (Eddie Redmayne) ist mit der Hochschule fertig und möchte beim Film arbeiten. Er versucht bei der Firma von Laurence Olivier (Kenneth Branagh) unter zu kommen und wird zum dritten Regieassistenten bei den Dreharbeiten zum Film Der Prinz und die Tänzerin mit Marilyn Monroe (Michelle Williams). 
Es gibt Meinungsverschiedenheiten und eine Liebesgeschichte und alles soll nach einer wahren Begebenheit erzählt sein. 


Like Crazy
Jacob (Anton Yelchin) und Anna (Felicity Jones) studieren in Los Angeles und verlieben sich ineinander. Anna ist aber nur eine Austauschstudenten aus Großbritannien und muss schon bald zurück in ihr Heimatland, aber um länger mit Jacob zusammen bleiben zu können, übergeht sie ihr Visum und bleibt länger als geplant in den USA. Dies führt dazu, dass sie nicht mehr in die USA reisen darf und nun kann nur noch Jacob sie besuchen. Kann die Liebe zwischen den beiden, eine solche Distanz überstehen?


HappyThankYouMorePlease
Sam (Josh Radnor) ein erfolgloser Autor trifft eines Tages auf den kleinen Rasheen (Michael Algieri) und nimmt ihn als Pflegekind auf. Seine Freundin Annie (Malin Åkerman) leidet an Haarausfall und denkt, sie sei nicht liebenswürdig und Sams Cousine Mary Catherine (Zoe Kazan) steht mit ihrem Freund kurz vor einem Umzug. 
Ein Film über das kleine Wort Danke und was alles damit bewirkt werden kann.
Trailer




Und das sind lange nicht alle Filme, die ich in nächster Zeit sehen möchte. Außerdem kommen jede Woche mehrere hinzu, weil ich immer neue im Kino oder alte neu entdecke. Es wird hoffentlich immer gute Filme geben, bei denen es sich lohnt ins Kino zu gehen, oder sie auf DVD zu kaufen.

Auf welche Filme freut ihr euch schon lange? Ob im Kino oder auf DVD? Wie sieht eure Film-Liste aus?

Dienstag, 24. April 2012

[Musik] Johannes Strate


Heute möchte ich euch einen meiner Lieblingskünstler im Musikgeschäft vorstellen und vielleicht kann ich ja den ein oder anderen für die Musik begeistern. Wer weiß.

Johannes Strate ist ein deutscher Musiker, der mit seiner Rockband Revolverheld bekannt geworden ist. Mit ihnen brachte der Sänger aus Bremen bereits drei Alben heraus. Das neuste erschien im Mai 2010 und heißt In Farbe. Danach machte er sich an die Arbeit eines Solo-Album. Fans von Revolverheld können aber aufatmen: Mit seinen vier Bandkollegen Kristoffer Hünecke, Niels Grötsch, Jakob Sinn und Florian Speerm will er auch weiterhin Musik machen.

Sein erstes Solo-Album heißt Die Zeichen stehen auf Sturm und erschien bereits im September 2011 auf dem deutschen Musikmarkt. Das Album hielt sich drei Wochen auf Platz 21. Eine nicht unbedingt schlechte Leistung, da sieht es bei den beiden Single-Auskopplungen schlechter aus.
Die erste Single Es tut mir weh dich so zu sehen stieg auf Platz 73 ein und konnte sich auch nur eine Woche dort halten. Die zweite Single Ich mach meinen Frieden mit mir erhielt erst gar keine Platzierung.
Aber trotzdem sind beide Lieder und auch das Album wirklich gelungen. Die Lieder sind alle eher ruhig und wie auch schon die Songs von Revolverheld auf deutsch gesungen. Eine nicht unbedingt leichte Voraussetzung bei der Masse an Musik, die wöchentlich auf den deutschen Markt kommt.
Dazu sind die Lieder ganz anders als die, die man von Revolverheld kennt. Es lohnt sich auf jeden Fall einmal rein zu hören.

Momentan ist Johannes Strate auf Deutschlandtour und promotet sein Album. Ob es noch weitere Solo-Alben geben wird oder danach erst wieder etwas im altbekannten Stil von Revolverheld erscheint, steht wohl noch in den Sternen.

Wer mehr über Johannes Strate erfahren möchte, findet hier eine schöne Website mit aktuellen Informationen, Videos und Terminen.
www.johannesstrate.de

Hier findet ihr Verlinkungen zu meinen Lieblingsliedern aus dem Album. Viel Spaß beim Anhören.
Es tut mir weh dich so zu sehen
Guten Morgen Anna [Live]
Die Tür ist immer offen [live in München]


Samstag, 21. April 2012

[Filmvorstellung] Chronicle. Wozu bist du fähig?



Stab und Besetzung:
John Trank (Regie)
John Davis, Adam Schroeder (Produktion)
Dane DeHaan, Michael B. Jordan, Michael Kelly, Alex Russell, Ashley Hinshaw


Inhalt:
Der schüchterne Andrew (Dane DeHaan) geht in Seattle auf die High School und ist nicht sonderlich beliebt, seine Kamera, die er immer mit sich herumschleppt, ist bei seinen Mitschülern auch nicht gerade beliebt. Immer wieder wird er von ihnen aufgezogen und auch sein Vater zu Hause schlägt ihn. Seine Mutter ist totkrank und das Geld für die Medikamente ist nicht da.
Auf Andrews erster Party irgendwo in der Gegend um Seattle, entdecken er, sein Cousin Matt (Alex Russell) und Steve (Michael B. Jordan) eine seltsame Grube, in der sie auf eine kristallähnliche Substanz treffen.
In den nächsten Tagen fällt ihnen auf, dass sie so etwas wie telekinesische Fähigkeiten besitzen. Sie können Dinge fliegen oder bewegen und alles nur mit ihren Gedanken. Sie halten ihre Fähigkeiten geheim, bis Andrew sie plötzlich nicht mehr nur zum Spaß einsetzt und alles aus den Fugen gerät. 



Meine Meinung:
Es war ein sehr spontaner Kinobesuch, aber mich hatte der Trailer vorher schon neugierig gemacht. Es klang spannend und irgendwie anders.

Was an dem Film sofort auffällt, ist die Kameraführung. Der Zuschauer erlebt alles aus dem Blick der Handkamera, die Andrew sich gleich zu Beginn gekauft hat und damit anfangs nur seinen Cousin, der ihn zur Schule fährt, und seine Schule aufnimmt. Anfangs ist das Bild immer sehr unruhig, was schon teilweise sehr anstrengend ist, aber auch irgendwie zu der Art des Filmes passt.
Später, wenn Andrew die Kamera mit seinen Fähigkeiten bewegt, wird das Bild ruhig. Aber dann wird auch immer wieder in einen Überwachungskamera-Modus umgeschaltet oder man erhält Einblick aus der Handkamera der Freundin von Matt.
An sich eine interessante und tolle Sache, aber wer weiß, dass er mit dieser Art der Kameraführung nicht zurecht kommt, sollte den Film tunlichst meiden.

Die Charakter sind interessant. Insbesondere Andrew, die Hauptfigur, macht eine klare Entwicklung durch. Er wird von einem sehr schüchternen Jungen, von dem man nicht so recht weiß, was man von ihm halten soll, zu jemandem, vor dem man wirklich Angst hat und der zu allem fähig zu sein scheint.
Steve und Matt zeigen da weniger Entwicklungen auf, sind aber dennoch gut einzuschätzen. Ganz voran auch Matt, der trotz seiner besonderen Fähigkeiten immer auf dem Teppich zu bleiben scheint.

Die verschiedenen Spezialeffekte, vom Flug der Jungen bis hin zu den Actionszenen gegen Ende des Films sind sehr gut gelungen und wirken auch einfach durch die Kameraführung noch einmal ganz anders auf den Zuschauer, denke ich.


Fazit:
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Die Charakter waren interessant, die Umsetzung mit der Kamera auch sehr gelungen und die Effekte waren gut eingesetzt. Ich würde dem Film aber nur 4 von 5 Sternen geben, weil er trotz allem nicht mein Lieblingsfilm werden könnte und mir die Kameraführung doch etwas zu anstrengend an manchen Stellen war.

Donnerstag, 19. April 2012

[Rezept] Italienischer Salat



Gibt es etwas köstlicheres als einen frischen Salat? Besonders im Sommer ist es besonders angenehm, einfach etwas Frisches zu essen.
Dieser italienische Salat eignet sich sowohl als einfache Vorspeise, als Beilage oder auch für ein ganzes Gericht und noch dazu ist er blitzschnell zubereitet.

Dazu braucht ihr einfach nur:
  • 1 Dose Mais
  • 400 g frische Champignons
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 1 Packung Kresse
  • 3 Packungen Salatfix Gartenkräuter
  • 150 g Feldsalat
  • 1-2 Beutel Crutons 

 Zuerst müsst ihr die Champignons, die Tomaten, den Salat und die Kresse waschen und die Pilze und die Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Die Champignons können je nach Belieben auch noch kurz in der Pfanne angebraten werden.

Darauf wird die Salatsauce zubereitet. Da solltet ihr eigentlich nur die Anweisung auf der Verpackung beachten. Noch besser schmeckt es allerdings, wenn ihr statt Wasser Balsamicoessig hinzufügt. Dadurch bekommt der Salat noch einen extra italienischen Geschmack.
Wenn die Sauce fertig ist, werden der Mais, die Champignons, die Tomaten und die Kresse hineingegeben.

Vor dem Servieren kommen noch der Salat und die Crutons dazu. Und schon ist er fertig.
Guten Appetit.


Eine saamische Tradition, die vergessen wird?

Die Saami leben im Norden von Europa. Einen eigenen Staat haben sie nicht, sie leben in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland und müssen immer mehr um ihr Überleben kämpfen.

Schon früh haben die verschiedenen Nationen das Wandervolk, das hauptsächlich von Rentieren und Fisch lebt, weiter nach Norden vertrieben und verboten zeitweise sogar ihre Sprache, ihre Tradition und vor allem ihren Gesang. Den sogenannten Joik.
Er ist wohl am meisten mit dem Jodeln verwandt, das relativ bekannt im deutschsprachigen Raum ist, aber trotzdem wirkt das Joiken auf den Rest der Weltbevölkerung eher befremdlich. Drei unterschiedliche Formen, die sich an die unterschiedlichen Sprachdialekte der Saami anlehnen, werden hauptsächlich zur Begrüßung von Familienmitgliedern, Beruhigen der Rentiere, Verjagen der Wölfe und einfach auch zur Erinnerung an Verstorbene benutzt. Jeder Joik klingt anders und ist etwas ganz Persönliches für die Saami.

Heute gehen immer mehr Saami mit verschiedenen Joik-Interpretationen, die mit Jazz oder Pop vermischt werden, an die Öffentlichkeit. Einerseits um ihn einfach bekannter zu machen, andererseits auch, um ihre Kultur und ihre Tradition in die Erinnerung der Menschen zu bringen.

Die wohl bekannteste Vertreterin, von der trotz allem viel zu wenig Menschen gehört haben, ist wohl Sofia Jannok. Sie hat den Joik auf der TEDxGateway vorgestellt und eine kleine Ansprache gehalten, um die Menschen wach zu rütteln und ihnen zu zeigen, was mit ihrem Land passiert.


Es gibt viele weitere Lieder von ihr, die alle sehr speziell sind und viele sind auf Nordsaamisch, dem größten der neun Dialekte und demnach für kaum jemanden verständlich. Aber es gibt immer wieder auch Lieder, die sie auf englisch singt. Sie sind sehr gewöhnungsbedürftig, aber dennoch interessant und sollten wenigstens eine Chance bekommen.

Irene - die erste Single ihres Albums Áššogáttis (By the Embers)


New Years Eve - Song aus ihrem Album White

Mittwoch, 18. April 2012

[Buchvorstellung] Bastian Bielendorfer - Lehrerkind



Verlag: Piper Verlag GmbH
Seiten: 304 Seiten
ISBN: 978-3-492-27296-4


Inhalt:
»Liebe Kinder, das ist euer neuer Mitschüler Bastian, der Sohn eures Deutschlehrers«, stellte mich unser Klassenlehrer vor.

Übersetzt bedeutet das allerdings:
»Liebe Kinder, dieser dicke Junge, der Missing Link zwischen Knabenbusen und Herrentorte, ist der neue Spitzel des Lehrerzimmers. Wir haben ihn vorsorglich mit einem T-Shirt ausgestattet, auf dem das Wort ‚Opfer’ in Neonfarben aufgedruckt ist, damit ihr ihn auch bei schlechten Lichtverhältnissen zünftig vermöbeln könnt.«

Lusche, Mädchen, Spion ... ich hatte verschissen.

Quelle: Buchrücken der hier vorstellten Ausgabe


Meine Meinung:
Bastian Bielendorfer gehört zu der Art „Lehrerkind“, dessen Eltern beide Lehrer sind und immer mit ihrem Sohn zusammen auf den gleichen Schulen waren. Von der Grundschule bis zur 13. Klasse hatte er sie zwar nie direkt als Lehrer, musste aber trotzdem einige Sachen über sich ergehen lassen. Denn auch in den Lehrerzimmern wird gequatscht und die Lehrer reden bekanntlich gerne.
Ob jedes Kind, das unter diesen Umständen aufwächst, solche Erfahrungen machen muss, ist wohl fraglich. Genauso auch, ob wirklich alles so passiert ist, wie der Autor es schildert.

Aber trotz dieser vielleicht leichten Übertreibungen, ist das Buch lustig und sehr amüsant. Man beginnt mit dem Abiturzeugnis und macht dann einen Sprung zurück in seine frühe Kindheit, in der er bereits schon früh anfangen musste, Scrabble zu spielen. Die Tortur es mit Germanisten zu spielen, kann man sich nur zu gut vorstellen.
Weiterhin begleitet man ihn durch die Grundschule und das Gymnasium. Und natürlich wird weder die Einschulung, noch die verhassten Bundesjugendspiele, die auch mir immer ein Dorn im Auge waren, ausgelassen.

Der Schreibstil ist einfach und mit vielen Vergleichen gespickt und die besonderen Seiten, die auf liniertem Papier gedruckt sind, geben noch einmal interessante Information über die verschiedenen Arten von Lehrern, die einem in der Schullaufbahn begegnen oder manchmal zum Glück wohl auch nicht.


Fazit:
Ein lustiges Buch über die Abstrusitäten der Schulzeit, in denen man sich an manchen Stellen vielleicht sogar wiederfindet.
Ich kann es allen empfehlen, die gerne einmal etwas Lockeres, Leichtes und Lustiges lesen wollen. Wer aber eine herausstechende Sprache und eine komplexe Geschichte oder ähnliches erwartet, ist hier falsch.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne.

Montag, 16. April 2012

[Filmvorstellung] Percy Jackson. Diebe im Olymp

 


Stab und Besetzung:
Chris Columbus (Regie)
Chris Columbus, Michael Barnathan, Karen Rosenfelt (Produktion)
Logan Lerman, Brandon T. Jackson, Alexandra Daddario, Jake Abel, Kevin McKidd, Pierce Brosnan Uma Thurman


Inhalt:
Percy Jackson (Logan Lerman) ist ein ganz normaler New Yorker Schüler. Oder auch doch nicht ganz normal. Er kann nämlich über 7 Minuten unter Wasser die Luft anhalten.
Als er zusammen mit seiner Klasse ein griechisches Museum besucht, stellt sich heraus, dass seine neue Englischlehrerin eine Furie ist. Sein bester Freund Grover (Brandon T. Jackson) und der Schulleiter (Pierce Brosnan) retten ihn und Percy findet heraus, dass er der Sohn des griechischen Meeresgottes Poseidon (Kevin McKidd) ist. Eine Reise auf der Suche nach dem verschwundenen Herrscherblitz von Zeus beginnt. Und Annabeth, die hübsche Tochter der Athene (Alexandra Daddario) und Grover sind mit von der Partie.



Informationen zum Film:
Es handelt sich hier um eine Adaption des gleichnamigen Buches von Rick Riordan und gehört zu einer Buchreihe, in der Percy Jackson allerdings vier Jahre jünger ist.
Die Rechte für den Film bekam 20th Century Fox bereits vor dem Erscheinen des ersten Buches und der zweite Teil der Reihe Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen soll im März 2013 anlaufen, allerdings werden wahrscheinlich bei dieser Verfilmung Elemente aus den anderen Büchern mit einbezogen.


Meine Meinung:
Gleich zu Beginn geht es spannend mit einer Begegnung zwischen Poseidon und Zeus los, die sich über Percy unterhalten. Man lernt ihn erst in der Szene danach kennen. Ein stinknormaler Junge, wie es scheint. Außer, dass er 7 Minuten lang unter Wasser die Luft anhalten kann. Eine nicht ganz normale Leistung. Ansonsten ist der Junge aber eher ein Außenseiter, ist Legastheniker und hat ADHS. Seine Mutter wohnt mit einem Typen zusammen, der keine Sympathiepunkte sammeln kann und seinen richtigen Vater hat Percy nie gesehen. Eine irgendwie typische Familiensituation, aus der natürlich ein Held hervorgehen muss.
Dazu kommt noch der lustige Freund, der sich letzten Endes als Beschützer herausstellt und die hübsche Mitstreiterin, die mit ihrem Charme besonders Percy verzaubert.
Was die Figurenkonstellation anbelangt, ist es für mich ein sehr klischee-lastiger Film, aber alle Schauspieler setzen ihre Rollen überzeugend um und sorgten bei mir immer wieder für ein paar Lacher.

Percy wird immer wieder von Figuren aus Mythen und Sagen angegriffen und gleichzeitig von eben diesen unterstützt. Jedes Mal sorgen actionreiche Szenen für Spannung und tolle Effekte warten auf einen. Leider muss ich gestehen, dass durch die vielen Action-Szene der große Endkampf, in dem Percy seine wahren Kräfte entdeckt, etwas zu kurz kommt. Sie wirkt lasch und irgendwie lieblos dahin gesetzt, was vielleicht anders gewirkt hätte, wenn vorher ein bisschen gespart worden wäre.

Die verschiedenen Charakter von der Hydra bis hin zur den hübschen Nymphen sind wunderbar dargestellt und man wird komplett in der Welt von Percy Jackson, dem Halbgott, gefangen genommen.

Ein weiteres Punkt, den ich etwas schade fand, war die Sache mit dem Vater. Poseidon hatte eine sehr kleine Rolle, ich hätte mir gerne noch ein schönes Gespräch zwischen Sohn und Vater gewünscht. Oder irgendwie eine andere Szene, die mit den beiden spielt. Das ist leider gar nicht dabei gewesen.


Fazit:
Ein Film, der zwar mit vielen Klischees arbeitet, mich aber trotzdem überzeugen konnte. Spannung und Action von der ersten bis zur letzten Minute lassen einen nicht los und die für mich neuartige Idee des Halbgötter-Camps ist sehr interessant und gut umgesetzt.

Percy Jackson bekommt 4 von 5 Sternen.



Samstag, 14. April 2012

Herzlichen Dank für über 300 Klicks

Ich wollte mich einmal ganz herzlich dafür bedanken, dass ihr bereits über 300 Mal auf meinen Blog geklickt habt.
Das hätte ich überhaupt nicht erwartet. Ich habe den Blog noch nicht allzu lange, wie ihr wahrscheinlich seht und ich hatte mich auf viel weniger Besuch vorbereitet.

Aus diesem Grund möchte ich mich bedanken und hoffe, dass ihr auch weiterhin immer mal wieder vorbei schaut und vielleicht einen Kommentar da lasst.
Ohne euch würde es diesen Blog wohl kaum geben.
*Sektgläser rumreich und für die Fahrer O-Saft oder Cola*

Liebe Grüße
Jojo

PS:
Nicht wundern, ich probiere ein bisschen was beim Layout. Wird wohl erstmal das Braune jetzt bleiben. Mal sehen. Was gefällt euch denn besser?

Freitag, 13. April 2012

Unnützes Wissen?

Wer kennt das nicht?
Man sitzt in einer wichtigen Klausur und auf einmal fallen einem die lustigsten Fakten ein, die nur leider nichts mit dem Thema zu tun haben. Und wieso erinnern wir uns sowieso eher an Dinge, die eher unnütz zu sein scheinen, als die Dinge, die wirklich wichtig sind?
Wenn man sich Gedanken darüber macht, was man wissen sollte und was man dann letztendlich weiß, ist das Ergebnis doch erstaunlich. Jedenfalls bei mir.

Fakten, an die ich mich sofort erinnere:
  • man soll Bonbons schnell öffnen, denn so wirkt das Rascheln des Papiers nicht so laut.
  • 753 - Rom schlüpft aus dem Ei.
  • übergewichtige Ärzte stellen seltener Adipositas fest als normalgewichtige und in Deutschland haben 38 Prozent der Ärzte Übergewicht.
  • 'Manhattan' bedeutet eigentlich 'Der Ort, an dem ich betrunken war' und ist ein Wort einer indigenen amerikanischen Sprache. 
  • Doris Day wurde im Korea-Krieg von den Soldaten zur beliebtesten Schauspielerin gewählt.
  • alle Pandabären gehören China.
  •  laut der McDonalds-Theorie gab es noch nie Krieg zwischen zwei Staaten, in denen es Filialen der Fast-Food-Kette gibt.
  • in China kann man sich einen Partner ausleihen.
  • Katzen schnurren auch, um den Heilungsprozess bei Wunden zu beschleunigen.

Dinge, die ich eigentlich wissen sollte:
  • sämtliche englische Grammatik auch über 'He, she, it, das S muss mit' hinaus.
  • das schwedische Vokabular, das ich letztes Semester an der Uni gelernt habe.
  • die lateinische Grammatik und einige Vokabeln wären für historisch-vergleichende Sprachwissenschaft sicher von Vorteil.
  • Begriffe der allgemeinen Sprachwissenschaft wie zum Beispiel die Kommunikationsmaximen. 
  • wie benutze ich eigentlich PowerPoint richtig?
  • was passiert aktuell in der regionalen, nationalen und internationlen Politik?

Und es gibt da leider  noch so einiges mehr, was ich wissen sollte. Aber wie man weiß, fällt einem genau im richtigen Moment nicht das richtige ein. Nun ja, das wird wohl immer so sein. Jedenfalls bei mir. Aber ich hoffe mal, dass ich mir irgendwann auch mal die richtigen Gedanken in den Kopf wandern und sicher kann ich mit dem unnützen Zeug auch mal punkten. Wer weiß das schon?

Demnach: Fröhliches Klugscheißen. 

Dienstag, 10. April 2012

[Buchvorstellung] Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London


Bildquelle

Originaltitel: Rivers of London
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012)
Seitenzahl: 480 Seiten
ISBN: 978-3-423-21341-7


Inhalt:
Peter Grant gehört zu den neuen Constables der Metropoliten Police Londons und bekommt einen etwas seltsam wirkenden Karrierevorschlag: Er soll Zauberlehrling werden und so auf ganz besondere Weise die Hauptstadt Englands schützen.
Der neugierige Peter nimmt das Angebot natürlich sofort an, obwohl er kaum weiß, worauf er sich wirklich einlässt. Schon bald findet er sich in einem Nest von Vampiren wieder und muss als Vermittler zwischen den beiden Themsegöttern fungieren. Eine gar nicht so leichte Aufgabe, besonders wenn auch noch eine kopflose Leiche auf dem Covent Garden gefunden wird und es nicht die letzte bleibt.


Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich schon viel Gutes darüber gehört habe. Ich hatte mir etwas Großes erwartet. Ein lustiges Buch, eine vollkommen andere, neuartige Idee und Spannung pur. Leider mangelte es in meinen Augen ein bisschen an dem letzten Punkt.

Die Idee in die heutige Zeit eine Polizeiabteilung für Zauberei einzurichten ist neuartig und mir so noch nie untergekommen. Dafür bekommt das Buch auf jeden Fall einige Pluspunkte. Das hat mir wirklich gefallen, einfach weil es mal etwas ganz anderes ist.

Auch die eher lustige, etwas sarkastische Schreibweise hat mir zu Beginn sehr zugesagt. Ich habe bei den ersten Seiten sehr viel gelacht, aber bei der Mitte des Buches war es mir persönlich zu viel des Guten. Ich konnte irgendwie die einzelnen Figuren, besonders Peter Grant als Hauptcharakter, nicht mehr richtig ernst nehmen und habe mich manchmal ernsthaft gefragt, ob der Autor sich einfach auf eine seltsame Weise über den Leser lustig machen will. Besonders bei spannenden Szenen haben mir diese eher witzigen Elemente die Stimmung zerstört, was ich sehr schade fand.
Hinzu kommt ein Charakterzug von Peter Grant: Ihm wird immer wieder vorgehalten, dass er sich leicht ablenken lässt und das merkt man leider auch an der Geschichte. Ich hatte das Gefühl, ich wurde ständig von bis zu zwei Seiten langen Abschnitten aus der Handlung gerissen, nur um einmal wieder irgendetwas eher Unwichtiges zu erfahren. An sich ist es ein netter Zug des Charakters, den ihn wohl auch menschlich macht, aber eben auch hier stört diese Art der Umsetzung etwas bei der Spannung, die zwischenzeitlich aufgebaut werden sollte.


Fazit:
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Es hatte einige Schwachstellen, die mich gestört haben, aber ansonsten war es gut. Eine außergewöhnliche Idee mit einem angenehmen Schreibstil und gut konzipierten Charakteren. An manchen Stellen hätte aber ein bisschen weniger Außergewöhnlichkeit gereicht.

Von mir bekommt das Buch leider nur 3 von 5 Sternen.

Freitag, 6. April 2012

[Filmvorstellung] Natürlich blond

Besetzung und Stab:
Robert Luketic (Regie)
Ric Kidney (Produktion)
Reese Witherspoon, Luke Wilson, Selma Blair, Matthew Davis, Jennifer Coolidge, Ali Larter, Victor Garber


Inhalt:
Blond. Eine gute Figur. Eine Vorliebe für Pink.
Das ist Elle Woods (Reese Witherspoon).

Eigentlich hofft sie darauf, dass ihr Freund Warner (Matthew Davis) ihr einen Antrag macht, aber stattdessen macht er mit ihr Schluss. Sie sei nicht der Typ Mädchen, das ihn und seine Eltern auf längere Zeit glücklich machen würde.
Aber das lässt Elle sich nicht bieten. Kurzerhand schreibt sie sich an der Haward Universität zum Jurastudium ein und bekommt auch einen Platz. Warner allerdings hat sich indessen mit Viviane (Selma Blair) verlobt und auch sonst fällt Elle der Start im Studium nicht ganz so leicht. Aber so schnell gibt das Blondchen nicht auf.

Englischer Trailer


Meine Meinung:
Der Film ist sicherlich keine Meisterleistung, aber eine lustige Unterhaltung für Zwischendurch oder einen gelungenen Mädelsabend.

Die Geschichte ist einfach gestrickt. Ein hübsches Mädchen, das äußerlich alle Vorurteile verkörpert, aber eigentlich viel mehr ist, als das, was alle anderen in ihr sehen. Eine Mixtur aus einigen schlagfertigen Kommentaren und der Konzeption der verschiedenen Charaktere - reichend von einem hübschen californischen Traumtypen, einer Blondine mit ihren beiden etwas oberflächlichen Freundinnen, bis hin zu den etwas schrulligen Jura-Studenten von Haward - haben bei mir immer wieder für ein paar Lacher gesorgt.

Reese Witherspoon ist wohl in ihrer Rolle als Blondchen perfekt. Immer etwas übertrieben spielt sie Elle und gibt ihr so eine eigene Note, die allerdings immer wieder von den verarbeiteten Vorurteilen überschattet wird. Ihr Gang, ihre Gestik und Mimik, das ständige, etwas gekünstelte Lächeln und generell die Art, wie sie sich gibt, passt perfekt in das Bild, das sie verkörpern soll. Eine Blondine, die auf ihr Äußeres reduziert wird und gleichzeitig aber vor allem am Ende des Films aufgeht und ihre Botschaft doch irgendwie glaubwürdig vermittelt - ohne Pink.

Die anderen Schauspieler mimen ihre Rollen ebenfalls alle recht überzeugend und so hat man eine ganze Reihe, irgendwie doch auch null-acht-fünfzehn-Charaktere.


Fazit:
Der Film ist lustig und ganz nett, ihn mal zu sehen. Da kann ich wirklich nichts anderes sagen. Aber die allgemeine „Lasst euch nicht verbiegen und glaubt an euch selbst“-Geschichte ist doch mittlerweile so durchgekaut, dass auch dieser Film in der Hinsicht nichts Neues bieten kann.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

Montag, 2. April 2012

Neue Bücher - Klappe, die Erste

Wie immer konnte ich auch heute nicht an der Buchhandlung vorbeigehen, insbesondere, weil ich in dieser Buchhandlung noch nie drin gewesen bin und ich unbedingt mal gucken wollte, wie deren Sortiment aussieht.

Gleich draußen haben mich dann wunderbare Bücher empfangen. Es gab eine ganze Menge Diogenes-Bücher zum halben Preis. Natürlich aufgrund von "Mängelexemplar", wie man es so oft sieht.

Natürlich bin ich auch gleich fündig geworden und jetzt sind zwei Exemplare in meinem Besitz.

Athol Fugard - Tsotsi



Darum geht's:
Südafrika in den Zeiten der Apartheid. In den Townships der Schwarzen herrschen Armut, Gewalt und Kriminalität. Kaltblütige Gangs schrecken vor nichts zurück, wenn es darum geht, an Geld zu kommen oder Macht zu demonstrieren. Dazu gehört auch Tsotsi - ein junger Mann ohne Vergangenheit, dessen Zukunft nicht weiter reicht als bis zu seiner nächsten Tat.
Doch als ihm eines Tages bei seinen Raubzügen ein Säugling in die Hände fällt, steigen plötzlich auch immer mehr Erinnerungen an seine eigene Kindheit in ihm auf. Erstmals kommt er ins Nachdenken darüber, wer er ist, was er tut und vor was er davonläuft.
Hass und Gewalt machten Platz für Menschlichkeit und Hoffnung - eine zeitlose Parabel über das Gute und Böse im Menschen.
Quelle: Buchrücken

Martin Walker - Bruno. Chef de police



Darum geht's:
Bruno Courrèges - Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis - wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Croix de Guerre, und weil das Verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.
Quelle: Buchrücken