Donnerstag, 31. Mai 2012

[Buchvorstellung] Jussi Adler-Olsen - Erlösung

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Originaltitel: Flaskepost fra P
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seitenanzahl: 592 Seiten
ISBN: 978-3-423-24852-5

Inhalt:
Die Flaschenpost hatte Ewigkeiten in einem leeren Büro der Polizeiwache in Wick (Schottland) gestanden. Erst Jahre später wird der Hilferuf im Innern erhört und sie findet ihren Weg zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die verwitterte Botschaft ist für Carl Mørck und seinen Assistenten Assad nur schwer zu entziffern, aber schon bald liegt der Verdacht nahe, dass dieser Flaschenbrief das letzte Lebenszeichen zweier Jungen war, die in den neunziger Jahren entführt worden sind. Wieso niemand die Jungen vermisst gemeldet hat, ist nur eines der Rätsel, die gelöst werden müssen. Schon bald finden sich Carl und Assad mitten in einer Vielzahl von ungemeldeten Entführungsfällen, die sich alle in Dänemarks Sekten-Gemeinschaften ereignet haben. Eine Frage bleibt aber immer bestehen: Mordet der Entführer immer noch in diesen Kreisen?

Was wird er mit uns machen? Was glaubst du?, hatten die ängstlichen Augen seines Bruders gefragt. Aber woher sollte er das wissen? Instinktiv fühlte er, dass bald alles vorbei sein würde.

Meine Meinung:
Der dritte Fall für Carl Mørck und seinen Kollegen Assad sorgt auch diesmal für jede Menge spannendes Lesevergnügen.
Nach den ersten beiden Teilen der Reihe um das Sonderderzernat Q hätte ich  nicht gedacht, dass die Bücher noch besser werden können. Aber diese hat mir gezeigt, dass es doch möglich ist. Diesmal bewegen wir uns in einem ganz anderen Milieu. Es geht um Sekten wie die Mormonen, Zeugen Jehovas, Kirsche der Gottesmutter, Scientology und viele weitere.
Der Mörder sucht sich Kinder aus eben diesen Sekten aus, besucht vorher Gemeindeversammlungen und Gottesdienste, um den Eltern bekannt zu sein, bis er zuschlägt und sie erpresst. Das klingt grausam und trotzdem muss ich gestehen, dass ich zwischenzeitlich Mitleid mit dem Mann hatte und er sogar hier und da sympathische Züge hatte. Man hat vieles aus seiner Sicht erfahren, aus seiner Kindheit und wie er von seinen Eltern behandelt worden ist, was er erlebt hat. All diese Dinge haben ihn so lebendig gemacht, dass ich ihn manchmal fast greifen konnte.
Hinzu kamen auch diesmal weitere Abschnitte aus der Sicht seiner Frau Mia, aus der Sicht der Eltern der entführten Kinder und natürlich aus der von Carl Mørck.
Auch in diesem Band ist besonders Carl für die etwas auflockernde Stimmung zuständig. Seine Dialoge mit Kollegen und vor allem mit Assad, der immer noch nicht aller dänischen Redensarten mächtig ist, lockern die Spannung etwas auf und ließen auch bei den noch so ernsten Situationen ein Lächeln auf meinen Lippen zurück.

»Carl, bieg hier rechts ab. Wir müssen hier einmal im Quadrat fahren«, sagte Assad.
»Um den Pudding«, korrigierte Carl.
»Pudding?«
»Ach, vergiss es, Assad, das sagt man so.«

Gerade auch bei diesem Teil muss ich Neueinsteigern sagen, dass sie lieber mit dem ersten Teil Erbarmen beginnen sollten. Das ein oder andere Zusammenspiel zwischen den Figuren und besonders die Sache mit Carls Kollegen Hardy wird erst durch die vorherigen Teile besonders klar. Ansonsten würde man wahrscheinlich hin und wieder mit großen Fragezeichen im Kopf sitzen, es aber einfach hinnehmen. Mit dem Vorwissen aus den anderen Bänden erkennt man oft sofort die Zusammenhänge und kann darüber lächeln oder den Kopf schütteln.

Das letzte Mal überhaupt, dass sie lachte.
Denn eine Sekunde später spürte er die Berührung auf der Schulter. Es durfte nur eines Antippens  mit dem Zeigefinger und die Luft blieb ihm weg, das Hals wurde trocken. Als er sich umdrehte, war der Schlag seines Vaters schon zu seinem Zwerchfell unterwegs. Aufgerissene Augen unter buschigen Augenbrauen. Kein Laut, nur der Schlag und der nächste und alle, die noch folgten.

Fazit:
Ein weiterer toller Thriller, den ich allen nur wärmstens empfehlen kann. Wenn man Bücher in dieser Richtung mag, kann man Erlösung nichts falsch machen. Die Figuren sind toll gezeichnet und selbst der kleinste Nebencharakter bekommt ein Gesicht und die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend.
Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

[Filmvorstellung] In Time

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Stab und Besetzung:
Andrew Niccol (Regie, Drehbuch & Produktion)
Justin Timberlake, Amanda Seyfried, Cillian Murphy, Vincent Kartheiser, Olivia Wilde

Inhalt:
In der Welt dieses Filmes bezahlt man mit Lebenszeit. Die Zeit wird wie Geld verdient, gestohlen oder auch verschenkt. Außerdem werden die Menschen nicht älter als 25 Jahre alt, weshalb es in dieser Welt nur so von jungen Menschen wimmelt, die eigentlich bereits über 60 Jahre alt sind.
Will Salas (Justin Timberlake) gehört zu denen, die jeden Tag leben müssen und oft um jede Sekunde kämpfen müssen, um nicht zu sterben. In einer Bar rettet er einen Mann namens Henry Hamilton (Matthew Bomer), der liebend gerne sterben möchte, aber es nicht kann. Seine 116 Jahre schenkt er Will und gibt ihm auf, diese Zeit nicht zu vergeuden. Will nutzt sie um in eine besser Zeitzone zu reisen und dort noch mehr zu gewinnen. Aber es läuft nicht alles, wie geplant, als plötzlich die Timekeeper auftauchen. Kurzerhand nimmt er Sylvia Weis (Amanda Seyfried), die Tochter eines der größten Finanzhaie der Welt, als Geisel und befindet sich auf der Flucht.

Meine Meinung:
Die Idee, auf die der Film aufbaut ist mehr als gut. Man hätte daraus einiges machen können, aber mir fehlte bei diesem Film leider einiges.
Zu Beginn bekommt man einen sehr schönen Eindruck von den ganzen Abläufen in dieser Welt, die die unsere zu sein scheint. Man hat eine Uhr am Arm, die unaufhörlich tickt und auch in dieser Welt müssen die Menschen sich damit abfinden, dass Busfahrten oder Kaffee immer teurer werden. Nur viel zu wenige können sich diese Erhöhungen leisten. Eine schlimme Sache, über die ich ehrlich gesagt, immer noch nachdenken muss.

Diese Seite ist aber leider wohl die einzig gute an dem Film. Der Rest verliert sich in actionreichen Szenen und vielen verschiedenen Personen, die alle irgendetwas mit der ganzen Sache zu tun zu haben scheinen.
Die anfangs aufgebaute Spannung und Atmosphäre wird bereits durch die erste actionreiche Flucht gebrochen. Wieso er auf einmal mit Sylvia abhaut, wird einem irgendwie nicht ganz klar, man nimmt es aber hin, weil es eben einfach so ist.
Die darauffolgenden Ereignisse scheinen sich in ihrer Form immer übertrumpfen zu wollen. Ob es nun um Action oder um Dramatik geht. Da gibt es immer wieder etwas, das den Zuschauer noch mehr beeindrucken soll. Leider hatte das bei mir das Gegenteil bewirkt.
Die Szenen wirkten für mich teilweise fast lieblos aneinander gereiht. Ein Film, der hofft mit Action ganz groß raus zu kommen, was aber einfach nicht auf die Geschichte gepasst hat.

Fazit:
In Time ist ein Film, bei dem ich wirklich glücklich bin, dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe. Er ist in der Hinsicht gelungen, dass er auf einen interessanten Hintergrund aufgebaut wird, aber schon bald schwingt es um, es wird nur noch nach Effekten gehascht, was einfach in meinen Augen nicht zu der vorher aufgebauten Stimmung gepasst hat.
Der Film erhält von mir leider nur 2,5 von 5 Sternen (Die Tendenz geht eher zu 2 Sternen).

Montag, 28. Mai 2012

[Filmvorstellung] LOL - Laughing Out Loud

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Stab und Besetzung:
Lisa Azuelos (Regie, Drehbuch & Produktion)
Sophie Marceau, Christa Theret, Jérémy Kapone

Inhalt: 
Lola (Christa Theret) ist 16 Jahre alt und geht in Paris auf die Schule. Sie ist immer umringt von ihren besten Freundinnen und eigentlich glaubt sie, nach den Ferien sei alles wie immer. Aber ihr Freund Arthur (Félix Moati) gesteht ihr, dass er fremd gegangen ist. Das führt zu einer Menge Stress, aber Partys und Drogen dürfen nicht fehlen. Ganz zum Entsetzen von Lolas Mutter Anne (Sophie Marceau), die wieder mit ihrem Ex-Mann schläft.

Trailer

Hintergründe:
Dieser vorgestellt Film ist der französische von 2009.
In diesem Jahr, am 31. Mai 2012, läuft in den deutschen Kinos ein amerikanisches Remake an. In den Hauptrollen spielen Mily Cyrus und Demi Moore. Ob ich das Remake empfehlen würde, kann ich erst sagen, wenn ich es gesehen habe, aber der Trailer versprach nicht viel mehr. Die Dialoge sind größtenteils scheinbar eins zu eins übernommen und selbst die Schauspieler sehen den französischen teilweise zum Verwechseln ähnlich. Da würde ich wahrscheinlich doch eher das Original anschauen.

Meine Meinung: 
Der Film ist ein bunt gemixter Haufen an lustigen, traurigen und aus dem Leben gegriffenen Szenen. Lola ist mitten in der Pubertät, ihre Mutter macht sich Sorgen um sie, bekommt ihr Leben aber selbst nicht immer auf die Reihe und dazu kommen die Probleme in der Schule.
Ich mochte eigentlich so gut wie alle Charakter, einige von Lolas Freundinnen waren mit vielleicht etwas zu extrem, aber ansonsten waren sie alle sehr schön gezeichnet. Lola und ihre Mutter besonders. Die beiden hatten, obwohl sie sich zwischenzeitlich extrem gestritten haben, immer ein sehr enges Verhältnis, was die Familie neben all dem Krach in der Schule sehr in den Vordergrund gerückt hat.
Die Sprüche waren teilweise lustig und an anderen Stellen standen mir die Tränen in den Augen. Es gibt hier wohl für jeden etwas, allerdings sollte man auch nicht zu viel erwarten.
Es ist immer noch ein Film für Jugendliche über Jugendliche. Die Zicke aus der Stufe und die heißen Typen dürfen nicht fehlen. Genauso auch der hübsche Lehrer oder die schrulligen Austauschfamilien in England. Auch die Beziehung zwischen Lola und Mael wirkt manchmal etwas konstruiert und vorhersehrbar.
Zu der Filmmusik kann ich nur sagen, dass sie mir ganz gut gefällt. Die Jungs aus dem Film spielen teilweise in einer Band und dessen Musik dient hier und da auch als Soundtrack. Es passt perfekt und ich hatte nie das Gefühl, dass Stille oder Musik störend waren.

Fazit:
Aber der Film ist durchaus eine schöne Unterhaltung, wenn man sich vielleicht einen schönen Abend mit Freundinnen machen möchte und noch einmal in das Alter von 16 Jahren zurück versetzt werden möchte.
Der Film bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.

Dienstag, 22. Mai 2012

[Buchvorstellung] Jussi Adler-Olsen - Schändung


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Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 464 Seiten
ISBN: 978-3-423-24787-0

Inhalt:
In Rørvig wird ein Geschwisterpaar tot aufgefunden. Sie wurden brutal zusammengeschlafen. Der Verdacht fällt af eine Gruppe von Internatsschülern, aber ihnen kann nichts nachgewiesen werden.
Zwanzig Jahre nach diesem Vorfall findet Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen die Aktenmappe auf seinem Schreibtisch. Der Fall ist eigentlich geklärt, einer aus der Gruppe hatte die Morde gestanden und saß immer noch im Gefängnis, aber trotzdem schein Carl etwas faul an der Sache zu sein. Er nimmt die Ermittlungen wieder auf und gerät in ein Netz aus Lügen, die wohl nicht mehr länger zu halten scheinen. Drei Mitglieder der Gruppe, die mittlerweile alle höchst erfolgreich sind, müssen sich in Acht nehmen, denn auch Kimmie, die fünfte im Bunde, macht Jagd auf sie.

Meine Meinung:
Dies ist bereits der zweite Fall für Carl Mørck und seinen Kollegen Assad und auch diesmal tauchen die beiden in eine alte, unaufgeklärte Geschichte ein, bei denen Personen aus der obersten Gesellschaftsschicht Dänemarks verwickelt sind.
Der Fall ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und man fiebert die ganze Zeit mit und das obwohl man die Geschichte aus ganz verschiedenen Sichten erzählt bekommt. Natürlich hauptsächlich aus der von Carl, dem mürrischen, nie um einen ironischen Kommentar verlegenen Kommissar. Immer wieder werden Gespräche zwischen ihm und seinen Kollegen von lustigen Elementen durchbrochen, was aber auf keinen Fall zu einer Minderung der Ernsthaftigkeit des ganzen Buches führt.
Kimmie ist eine weitere Person, aus dessen Sicht viel beschrieben wird und trotzdem bleibt die ein Charakter, den man irgendwie nicht ganz fassen kann, genauso wie sie es auch sein möchte. Sie möchte nicht gefunden werden und wenn man denkt: jetzt weiß ich, was sie vorhat, macht sie etwas ganz anderes und hat mich teilweise sehr ins Staunen versetzt.

Der Chaotenhaufen, der im Keller versucht alte, ungeklärte Fälle zu lösen, wird in diesem Band um einen weiteren Charakter ergänzt. Rose Knudsen. Eine etwas eigenwillige Sekretärin, aber trotzdem sorgt sie für eine Menge neuen Wind in dem kleinen Kellerloch und wird sicherlich auch weiterhin ein toller Charakter bleiben.

Für alle, die neu in die Reihe einsteigen, würde ich auf jeden Fall empfehlen, beim ersten Teil zu Beginn. Es ist nicht unbedingt notwendig, aber es gibt einige Figuren und deren Zusammenspiel, das man sicher besser versteht, wenn man alles von Beginn erfährt.

Die Sprache ist sehr einfach gehalten, was aber nicht stört. Dadurch wird die Geschichten in keinsterweise beeinträchtigt. Man kann sich vollkommen auf den Fall und seine Charaktere einlassen und wird nicht von einem komplexen, schwer zu verstehenden Stil gestört. Hier muss ich aber sagen, dass mir manche Ausdrücke nicht sehr gut gefallen haben. Es kann an der Übersetzung liegen oder einfach an meiner Meinung zu den Figuren, denn bei einigen Ausdrücken hätte ich nie gedacht, dass sie die in den Mund nehmen würden. Das betraf insbesondere einige englische. Aber nun ja, das war eine Kleinigkeit, die nicht weiter störend ist.

Fazit:
Alles in allem kann ich nur sagen, dass mich Schändung wieder genauso fasziniert hat, wie der erste Teil um Carl Mørck. Mit Spannung erwarte ich die darauffolgenden Teile und gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen.

Samstag, 19. Mai 2012

Wunschbücher #1

Jeder, der gern liest, kennt das Problem wahrscheinlich. Es gibt so viele Bücher, die man gern haben würde, aber manchmal fehlt einfach das Geld. Die einen sagen da direkt, man solle in die Bibliothek gehen und die Bücher dort ausleihen.
Aber was ist, wenn ich sie einfach auch gern immer wieder in den Händen halten möchte und die im Regal zwischen all meinen anderen Schätzen stehen sehen möchte? Da heißt es sparen und hoffen, dass man vielleicht eines zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt bekommt.

Meine momentanen Wunschbücher, die ich mir unbedingt noch einmal kaufen möchte, will ich euch in diesem Post gerne vorstellen. Vielleicht habt ihr ja auch eines auf eurer Liste oder ihr entdeckt etwas ganz Neues hier.


Die Entdeckung des Hugo Cabret - Brian Selznick

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Vielleicht kennen einige von euch bereits den Film, der erst vor kurzem im Kino lief.
Hugo Cabret ist ein Waisenjunge, der in den dreißiger Jahren in einem Bahnhof haust und immer wieder dessen Uhren aufzieht. Mit viel Geduld repariert er einen Automatenmenschen, der angeblich von seinem Vater stammt, und dieser malt Bilder, die seine wahre Herkunft zeigen.
Das Buch möchte ich einfach gerne haben, weil es mit so wunderschönen Zeichnungen ausgestattet ist. Teilweise gibt es seitenweise keinen Text, nur Bilder, durch die ich irgendwie immer, wenn ich in den Buch blättere, in die Geschichte hineingezogen werde.



Und raus bist du - Carin Gerhardsen 
Es geht doch nichts über einen guten schwedischen Krimi:
Ein weiterer Fall für Kommissar Sjöberg wartet bereits. Es werden zwei Kinder mit ihrer Mutter im Bett gefunden. Allen wurde die Kehle durchgeschnitten. Zuerst wird der Vater der Kinder verdächtigt, aber plötzlich verschwindet auch noch einer von Sjöbergs Kollegen. Es scheint einen Zusammenhang zu geben, aber das Team scheint an ihre Grenzen zu stoßen.
Ich habe bereits die ersten beiden Sjöberg-Teile (Pfefferkuchenhaus & Nur der Mann im Mond schaut zu) gelesen und ich war sehr überrascht, das in diesem Buch der Kommissar einmal glücklich zu sein scheint. Das ist irgendwie in diesem Genre eine angenehme Abwechslung, außerdem sind schon die beiden anderen spannend gewesen, da wird es bei diesem dritten Teil sicherlich ebenfalls so sein.



Devoted - Hilary Duff

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Hilary Duff schreibt auch? Ja genau.
Clea weiß nicht, ob Sage noch lebt oder schon längst tot ist. Dabei hat es doch gerade so gut mit ihnen funktioniert. Sie möchte unbedingt mit ihren Freund Ben darüber reden, aber das geht nicht, denn immer wenn sie ihn sieht, sieht sie jemand anderen. Irgendwann hält Clea es nicht mehr aus, sie will etwas unternehmen, um Sage wiederzusehen. Egal ob in diesem oder im nächsten Leben.
Das klingt nach einer dramatischen Liebesgeschichte, die es im Grunde auch irgendwie ist. Dies ist der zweite Teil der Elixir-Reihe von Hilary Duff und ich war vom ersten Band positiv überrascht und möchte jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht.



Schattenstill - Tana French

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Ein zweiter Krimi. Diesmal spielt er in Dublin.
Broken Harbour liegt nördlich von Dublin und ist unbewohnt. In einem dieser Häuser wird eine Familie gefunden. Die Eltern niedergestochen, die beiden Kinder erstickt. Detective Mike Kennedy will den Fall unbedingt lösen, aber der Ort ist erbarmungslos und lässt ihn nicht mehr los.
Nun werden die Leser von Tana French auch etwas über Mike erfahren. Ich bin sehr gespannt, wie es ist, aus seiner Sicht die Geschehen zu erfahren. Die drei vorherigen Bände (Totengleich, Grabesgründ & Sterbenskalt) haben mir bereits gut gefallen. Jetzt freue ich mich auf den Juni, um auch dieses Buch dann mein Eigen nennen zu können.

Dienstag, 15. Mai 2012

[Rezept] Rucola-Spaghetti



Spaghetti kennt jeder. Mit roter Sauce oder Bolognese gehören sie bei fast allen Kindern zu den Lieblingsspeisen. Aber Spaghetti können auch ganz anders aussehen. Frisch mit Rocula und getrockneten Tomaten bekommen sie einen ganz neuen Geschmack.

Für 4 Portionen braucht ihr:
  • 400 g Spaghetti
  • 200 g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 125 g Rucola
  • Salz & Pfeffer
Zuerst werden 250 ml Wasser zum Kochen gebracht und darauf werden die Tomaten und das Essig hinzugegeben. Nach etwas fünf Minuten können die Tomaten in ein Sieb abgeschüttet werden. Sie müssen abkühlen, bevor ihr sie würfelt.
Währenddessen könnt ihr den Knoblauch schälen und in dünne Streifen schneiden, genauso auch die Frühlingszwiebeln, die in Röllchen geschnitten werden müssen.
Der Roculasalat wird gewaschen und in längere Stücke geschnitten.

Während des Schneidens können auch schon die Spaghettis in gesalzenes und kochendes Wasser gegeben werden. Für die Menge des Wassers müsst ihr die Verpackungsangaben beachten.
Danach wird noch Öl in einer Pfanne erhitzt und die Tomaten, der Knoblauch und die Zwiebeln kurz angedünstet und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Die Nudeln können abgegossen und nach dem Abtropfen mit den Tomaten vermisst werden.

TIPP: Für noch mehr Italien-Genuss kann statt Weißweinessig auch Balsamicoessig genutzt werden. Außerdem können die Nudeln mit Parmesan und gerösteten Pinienkernen verfeinert werden.


Sonntag, 13. Mai 2012

[Filmvorstellung] My Week with Marilyn

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Stab und Besetzung:
Simon Curtis (Regie)
Adrian Hodges (Drehbuch)
David Parfitt & Harvey Weinstein (Produktion)
Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh, Judi Dench, Emma Watson

Inhalt:
England in den 1950igern. Colin Clark (Eddie Redmayne) ist mit der Schule fertig und möchte unbedingt beim Film eine große Karriere machen. Aber nicht als Schauspieler, sondern als Regisseur. Durch etwas Vitamin B bekommt er einen Job als dritter Regieassistent bei dem Film Der Prinz und die Tänzerin. In den Hauptrollen: Marilyn Monroe (Michelle Williams) und Laurence Olivier (Kenneth Branagh).
Schon bald verliebt sich der junge Colin in die hübsche Marilyn, die immer wieder neben sich zu stehen scheint. Sie nimmt Pillen, kommt immer wieder zu spät zum Dreh und dann verlangt sie nur noch nach Colin, obwohl sie gerade erst ihren dritten Ehemann, den Schriftsteller Arthur Miller (Dougray Scott) geheiratet hat. 


Allgemeines zum Film:
My Week with Marilyn beruht auf eine wahre Begebenheit. Der Filmemacher Colin Clark (1932 - 2002) traf wirklich zu Beginn seiner Karriere auf das schillernde und weltbekannte Hollywoodsternchen und beschrieb die Woche, die er mit ihr verbracht hat, in seinen Memoiren auf.
Michelle Williams, die einige Lieder von Marilyn Monroe selbst singt, wurde 2011 für ihre Rolle mit einem Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical ausgezeichnet und zusammen mit ihren Kollegen für einen Oscar und den British Academy Film Award (BAFTA) nominiert.

Meine Meinung:
Ich habe mich schon sehr lange auf den Film gefreut und konnte ihn endlich letzte Woche im Kino sehen. Zwar kenne ich mich eigentlich mit dem großen Sternchen Marilyn Monroe nicht aus, aber der Film hat mir trotzdem sehr gut gefallen.

Man taucht sofort in die Zeit der 50er Jahre ein. Die Kleidung, die Frisuren, London, die Menschen. Einfach alle Details sind so liebevoll, dass man gar nicht anders kann, als sich darin zu verlieren. Hinzu kommen die wunderbaren Schauspieler.

Michelle Williams als Marilyn Monroe ist perfekt gewählt. Man nimmt ihr die schillernde Frau direkt ab, wenn sie in ihren Filmen singt und aus dem Flugzeug in England steigt. Aber genauso überzeugt sie auch in der Rolle der verunsicherten, vielleicht sogar etwas kindlichen Marilyn, die ihr Leben scheinbar nicht immer genießen kann. Michelle Williams hat diese schwere Rolle wohl mit Bravour gemeistert und allein deshalb ist der Film schon sehenswert.

Leider kommen durch ihre Leistung sogar die anderen Figuren etwas zu kurz, was wohl neben der echten Marilyn Monroe früher nicht anders gewesen ist.
Besonders Colin Clark wirkte auf mich sehr blass. Er war zwar anfangs jemand, der vielleicht etwas naiv ist, aber dennoch seinen Traum verfolgt. Man merkt ihm sein Engagement an, um bei den großen Filmemachern zu punkten. Aber sobald Marilyn Monroe auf der Leinwand auftaucht, wird er irgendwie zu einem fast unbedeutenden Nebencharakter. Jedenfalls wirkte es auf mich so. 

Kenneth Branagh hingegen geht nicht ganz so unter, was allerdings auch an seiner Rolle liegen könnte. Laurence Olivier scheint ein eher aufbrausender Charakter zu sein und dementsprechend bekommt er doch um einiges mehr Farbe neben Marilyn als Eddie Redmayne.

Fazit:
Die Geschichte ist an sich aber sonst sehr ruhig. Hin und wieder ecken die Charaktere an, an anderen Stellen entwickeln sich Liebesgeschichten, hier und da wird herzhaft gelacht und dann ist die Stimmung wieder abgrundtief traurig.
Der Film ist sicherlich nicht für jeden etwas, aber von mir bekommt er 5 von 5 Sternen, obwohl einige Charakter etwas blass waren.


Samstag, 12. Mai 2012

[Rezept] Rhabarberkuchen

Rhabarber gehört zu meinem Lieblingsgemüse, obwohl es meist eher als Obst behandelt wird. Deshalb kann ich es mir auch nicht nehmen lassen, mindestens einmal in der Rhabarber-Saison Kuchen zu backen, oder ihn einfach mit Zucker zu genießen.

Für meinen Kuchen brauch ihr für den Teig und den Belag:
  • 750 g Rhababer
  • 80 g Margarine
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • eine Prise Salz
  • zwei Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2-3 EL Sahne
Zuerst wird der Rhababer abgewaschen, geschält und in kleine Stücke geschnitten. Macht sie wirklich sehr klein, damit sie nachher beim Backen schön durch sind.
Die restlichen Zutaten werden zu einem Rührteig zusammen gegeben.
Dieser wird in einer eingefetteten Backform verteilt und mit dem Rhabarber belegt.
Nun muss er erstmal 20 Minuten bei 170 Grad backen.

Während dessen geht es weiter mit der oberen Kokosschicht. Dafür benötigt ihr:
  • 2 Eiweiß
  • 30 g Kokosflocken
  • 80 g Zucker
Das Eiweiß wird zuerst steif geschlagen. Die Kokosflocken und die der Zucker werden danach zugeben, bis alles eine cremige Konsistenz hat.
Diese wird nach den zwanzig Minuten auf den Kuchen geben, damit er daraufhin noch weitere 15-20 Minuten bei gleicher Temperatur im Ofen nachbacken kann.

Mittwoch, 9. Mai 2012

[Serienvorstellung] Gilmore Girls

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Inhalt:
Die Gilmore Girls: das sind Rory (Alexis Bledel) und Lorelei (Lauren Graham).
In ihrer Heimatstadt Stars Hollow gibt es einige seltsame Gestalten. Taylor Doose (Michael Winters) gehört der Lebensmittelladen und überzeugt die Kleinstadtbewohner nicht immer mit seinen neuen Ideen als Bürgermeister. Kirk (Sean Gunn) ist wohl der Mann für alles, ob er nun Taylor bei den monatlichen Stadtversammlungen hilft oder auch als Makler arbeitet, er ist vielseitig, wobei er auch alles immer vermasselt.
Luke (Scott Patterson) gehört das Café, in dem die Gilmore Girls fast täglich einen Kaffee trinken und Donuts essen, und nicht selten streitet sich der etwas ruppig wirkende Mann mit Taylor.
Hinzu kommen die Eltern von Lorelei, Emily (Kelly Bishop) und Richard (Edward Herrmann). Zu ihnen hat die Tochter kein gutes Verhältnis, muss aber jeden Freitag zum Dinner mit Rory erscheinen, da die Großeltern für ihre Enkelin die Ausbildungskosten übernehmen. 

»Wenn Sie Pizza mit Ihnen essen und Lorelai sagt die Pepperonis sind sauer auf die Champignons, weil die Champignons so schlecht drauf sind und dann mit einer Pepperoni rumwedelt, die wissen will, was Sie davon halten. Lachen Sie nicht darüber, antworten Sie der Pepperoni. Noch was wichtiges: Wenn Sie irgendwann denken, die Zwei machen etwas ganz Verrücktes, irren Sie sich. Auch wenn Sie es nicht glauben: Hinter allem, was die Zwei tun, steckt eine wahnwitzige, völlig verdrehte Logik, die sowieso kein normal Sterblicher versteht. Sie werden nie dahinter kommen.«

Meine Meinung:
Die Gilmore Girls haben mich schon lange für sich gewonnen. Ich habe zwar nie mit der ersten Staffel begonnen, aber ich persönlich konnte mich immer ziemlich schnell einschauen, auch wenn ich einige Folgen im Fernsehen verpasst habe.
Das ist, wie ich finde, auf jeden Fall wichtig für eine Serie, das man  nie immer Zeit hat, die Folgen zu sehen und auch gut so einsteigen können sollte.

Die Charaktere sind alle wunderbar und entwickeln sich über die sieben Staffeln hinweg alle weiter. Rory wird von einer etwas unsicheren Schülerin zur Chefredakteuren der Yale-Dailey News und Lorelei überwindet ihre Bindungsängste. Mehr möchte ich nicht verraten, damit jeder die Serie noch mit Spannung verfolgen kann.

Hinzu kommen auch einfach die witzigen Dialoge. Schlagfertigkeit ist hier gang und Gebe und wie ich finde, macht genau das die Serie auch aus. Ebenso wie die etwas seltsamen Veranstaltungen, die es hin und wieder in Stars Hollow gibt. Sie sind sicherlich manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall sorgen sie immer für ein Lächeln auf den Lippen.

Und natürlich darf auch die Liebe in dieser Serie nicht zu kurz kommen. Auch wenn viele vielleicht denken, dass es das doch schon alles x-mal gegeben haben muss. Dank der liebenswerten Charaktere wird jede Szene und sei sie eigentlich noch so ausgelutscht, zu etwas ganz Besonderem.

Lorelai: »Independence Inn!«
Emily:
»Du solltest Deinen Namen nennen, wenn Du ans Telefon gehst!«
Lorelai:
»Tschuldigung! Independence Inn, Mutters größte Enttäuschung am Apparat. Besser so?«
Emily:
»Ja, danke Dir.«

Fazit:
Die Serie verbindet Liebe und deren Kummer und Konflikte mit witzigen und schlagfertigen Dialogen. Dazu speist man sie noch mit Anspielungen auf Film, Musik, Politik, Literatur und andere Themen und setzt ein paar skurrile Kleinstadtbürger ins Bild. Schon hat man die perfekte Mischung, die die Gilmore Girls zu etwas ganz Besonderem machen.

Lorelai: »Luke, bitte. Bitte, bitte, bitte!«
Luke:
»Wie viele Kaffee hattest du heute schon?«
Lorelai:
»Keinen. Fünf. Aber Deiner ist besser.«
Luke:
»Junkie.«
Lorelai:
»Engel. Du bist ein Engel. Dir wachsen Flügel, Baby.«

Mittwoch, 2. Mai 2012

[Filmvorstellung] Ballet Shoes



Stab und Besetzung:
Sandra Goldbacher (Regie)
Heidi Thomas (Drehbuch)
Piers Wenger (Produktion)
Emma Watson, Richard Griffiths, Emilia Fox, Yasmin Paige, Lucy Boynton, Victoria Wood.

Inhalt:
In dem großen Haus von Onkel Matthew Gum (Richard Griffiths) gibt es nicht nur viel für seine anfangs kleine Nichte Sylvia (Emilia Fox) zu entdecken. Auch die drei Waisenkinder Pauline (Emma Watson), Petrova (Yasmin Paige) und Posy (Lucy Boynton) Fossil lieben das Haus in London. Aber es fehlt das Geld, um die drei Mädchen, Sylvia und ihr altes Kindermädchen Nana (Victoria Wood) zu ernähren und die drei zur Schule zu schicken. Also wird nach Mietern gesucht und auch die letzten Fossilien von Gum werden verkauft. Vier völlig unterschiedliche Menschen ziehen ein:  
Der nette und ruhige junge Mann Mister Simpson (Marc Warren), der sich mit Autos gut auskennt. Dr Smith (Harriet Walker) und Dr Jakes (Gemma Jones), die den drei Fossils Privatunterricht geben. Und die extrovertierte und aufgedrehte Theo Dane (Lucy Cohu), die die Kinder an eine Tanz- und Schauspielschule bringt.
Schon bald entdecken die Lehrer ihre Talente und sie wollen ihre Namen in die Geschichtsbücher bringen.


Meine Meinung:
Dieser Film stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste, was besonders wegen Emma Watson der Fall war. Ich mochte sie immer sehr gern in den Harry Potter Filmen und wollte sie gern in einer anderen Rolle sehen. Hinzu kam, dass mich bei diesem Film auch die Geschichte interessiert hat.

Die drei Mädchen kommen alle aus heiterem Himmel in dem großen Haus von Matthew Gum an. Er bringt sie von einer seiner Reisen mit oder schickt sie gar einfach mit der Post aus einem fernen Land. Und man merkt, dass die drei keine leiblichen Schwestern sind. Verschiedener könnten Schwestern nämlich wohl kaum nicht sein. Charakterlich und auch vom Aussehen betrachtet.
Pauline, die älteste, wird von Emma Watson verkörpert. Ein Mädchen, dass sich wünscht Schauspielerin zu werden und der ihr Erfolg am Ende etwas über den Kopf hinaus wächst. Zwischendurch war sie mir sehr sympathisch, an anderen Stellen nicht. Die Entwicklung ist sehr gut hervorgekommen.
Petrova, die mittlere, wird von Yasmin Paige gespielt. Sie war meiner Meinung nach ziemlich blass und irgendwie hat sie mich manchmal sehr gestört. Was aber vielleicht auch daran lag, dass sie so lange außen vor stand. Sie hatte nur das Talent, sich mit Mathe und Physik gut auszukennen. Das wurde im ganzen Trubel um die anderen beiden stark vernachlässigt.
Posy, die jüngste und von Lucy Boynton verkörpert, ist dagegen wieder vollkommen anders. Frech und voller Lebensfreude und dann kann sie an anderen Stellen wieder tieftraurig sein. Ein toller Charakter, der mich immer wieder zum Lachen brachte.

Die Schauspieler waren ansonsten auch alles gut. Manche Charaktere waren blass, andere wiederum sehr stark, aber das lag auch hauptsächlich an ihrem Vorkommen in der Geschichte. Dafür bekommt der Film nur einen kleinen Abzug.

Viel weniger hat mir das Ende gefallen. Es hat so gar nicht in meine Erwartungen gepasst, besonders weil plötzlich der verschollene Matthew Gum wieder aufgetaucht ist. Viele weitere Details möchte ich nicht sagen, aber ich hätte wohl doch einiges geändert.

Die Filmmusik war ebenfalls super, aber kam mir auch sehr bekannt vor. Deshalb bin ich mir etwas unsicher, ob der Film eine eigene Filmmusik bekommen hat, oder ob es teilweise vorhandene Stücke waren, die noch einmal verwurstet wurden. Wenn das der Fall wäre, wäre ich sehr enttäuscht.

Fazit:
Insgesamt kann ich den Film aber eigentlich nur empfehlen. Er hat mir sehr gut gefallen und es hat Spaß gemacht, zusammen mit den Fossils den Weg durch die verschiedenen Situationen zu gehen.
Sie haben ihren Namen wirklich in die Geschichtsbücher geschrieben, ohne dass jemand auf ihre Großväter verweisen konnte.

4 von 5 Sternen.