Mittwoch, 12. September 2012

Tack så mycket, muchas gracias, merci beaucoup!

 
Über 2000 Klicks!

Ich kann es immer noch nicht glauben. Nie im Traum hätte ich daran gedacht, dass der Blog so oft besucht wird. Für andere scheint es vielleicht eine winzige Zahl zu sein, aber dafür, dass meine Blogs immer nach zehn Beiträgen einschlafen oder immer nur sehr wenige Klicks bekommen ...
Nun ja, was soll ich sagen: Für mich ist das eine ganze Menge.

Aus diesem Grund möchte ich mich bei allen meinen bekannten und unbekannten Lesern bedanken. Es ist echt super, dass ihr immer vorbei schaut und auch Kommentare da lasst. Ich freue mich immer wieder darüber, die Zahlen und eure kleinen Zeilen zu meinen Beiträgen zu lesen. 
Aus diesem Grund schließe ich auch mal darauf, dass euch die Auswahl an Beiträgen - die ja hauptsächlich aus Vorstellungen besteht - gefällt. Falls euch noch etwas bestimmtes interessiert, immer raus damit. Ich bin für jeden Vorschlag offen und freue mich darüber sehr (:

Ich hoffe auch weiterhin, dass ich euch mit meinen Vorstellungen irgendwie etwas begeistern kann und ihr vielleicht hin und wieder weiter vorbeischaut, was ich so zu sagen und schreiben habe.

Montag, 10. September 2012

[Buchvorstellung] Cody McFadyen - Das Böse in uns

Bildquelle

Originaltitel: The Darker Side
Verlag: Lübbe
Seitenzahl: 570 Seiten
ISBN: 3-7857-2339-3

Inhalt:
Ein Mord in einem Flugzeug.
Für die FBI-Agentin Smoky Barrett und ihre Team-Kollegen scheint es ein unmögliches Verbrechen. Das einzige, was der Täter da gelassen hat ist ein silbernes Kreuz mit einem eingraviertem Totenkopf und der Zahl 143, das im Körper der Toten gefunden wird.
Zählt der Mörder seine Opfer? Dann hätte das Ermittlerteam es mit einem Serienmörder zu tun, der bereits über Jahre unbemerkt gewütet hat. Smoky tappt vollkommen im Dunkeln, bis der Täter übers Internet selbst Kontakt mit dem FBI aufnimmt und seine Taten in Videoformat für die ganze Welt zugänglich macht.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch mit sehr hohen Erwartungen aufgeschlagen und leider in dem Irrglauben, dass es das erste Buch um die FBI-Agentin Smoky Barrett ist. Es ist der dritte Teil der Reihe, aber das war überhaut kein Problem. Wie die meisten Reihen im Thriller-Genre kann auch dieses Buch losgelöst von den anderen Teilen der Serie gelesen werden.
Meine Erwartungen wurden viel mehr durch die Charaktere und die viel zu platte Story zerschmettert.

Das Buch war langweilig, an keiner Stelle richtig spannend und die Charaktere schienen mir so unwirklich, dass ich sie mir in keiner ihrer beschriebenen Handlungen vorstellen konnte, geschweige denn Smokys Gedanken nachvollziehen konnte.
Smoky, aus deren Sicht man das Geschehen erfährt, ist von allen irgendwie die schlimmste gewesen. Sie hat bereits jegliche Erniedrigung erlebt, die man einem Menschen antun konnte. Ein Serienkiller löscht ihre Familie aus und vergewaltigt sie. Okay, das kann man in irgendeiner Weise akzeptieren, aber dass sie dann auch noch jede erdenkliche freie Minute darüber nachdenken muss und es dem Leser unter die Nase reiben muss, ist dann doch zu viel des Guten. Gleichzeitig will sie dem Leser klar machen, dass sie über diese Sache hinweg ist und ganz normal weiter leben kann. Dies ist eine Sache, die mich extrem an ihr gestört hat. Außerdem schwärmte sie immer wieder davon, wie sie sich in die gefürchtetsten Serienkiller hineinversetzen kann, aber in diesen einen scheinbar nicht. Jedenfalls habe ich davon nicht merken können. Ganz plötzlich wusste sie die Lösung, woher dieser Sinneswandel und diese Eingebung kam? Fehlanzeige.
Hinzu kamen die anderen Charakter, die in diesem Buch vorgestellt wurden. Scheinbar schien jeder von ihnen mit den Serienkillern in Berührungen gekommen zu sein. Und das auf eine ziemlich unangenehme Weise, wie man sich vielleicht schon denken kann. Allerdings scheint mir das ziemlich unglaubwürdig. Ich weiß nicht, wie viele Serienkiller ist auf der Welt gibt, aber in diesem Buch schien es mir doch, als seien es unnormal viele in den letzten Jahren gewesen.
Ein weiterer Charakter, dessen Anwesenheit ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, war Kirby. Sie war da und gleichzeitig auch nicht. Am Ende erhielt sie eine größere Rolle, von der ich nichts weiter erzählen möchte, aber irgendwie erschien sie mir in ihren Handlungen fast noch unnormaler als Smoky, was ich sehr schade fand. Es gibt für mich leider fast nichts schlimmeres, als unnötige Charaktere ...

Um aber jetzt einmal auf die Story an sich zu kommen:
Zu Beginn war sie wirklich vielversprechend. Ein Mord in einem abgeschlossenen Raum in der Luft und mit ziemlich vielen Leuten, die es hätten sehen müssen. Aber sie haben nichts gesehen. Ein raffinierter Mörder, der eine ziemlich spannende Geschichte versprach.
Leider verlief sich alles in Smokys Gedanken und viel musste das Ermittlungsteam auch nicht machen, denn der Mörder stellte sich im Prinzip am Ende selbst. Eine Sache, die mir ebenfalls nicht gefallen hat. Dadurch hat man das Buch mit dem Gedanken gelesen, dass man es am Besten gleich zur Seite legen könnte, weil doch nichts mehr passieren würde. Welcher Mörder wäre außerdem so dumm, dass er sich selbst stellen würde? Zum Ende hin, hat der Autor versucht noch einen kleinen Spannungsbogen einzubauen, aber auch dieser schien irgendwie in meinen Augen unscharf und viel zu langsam. Zu dem Zeitpunkt, als er auf der Bildfläche erschien, hatte ich persönlich das Buch schon abgeschrieben und mit dem Geschehen abgeharkt.
Hinzu kam, dass immer wieder das Geschehen von Gesprächen über das persönliche Sexualleben der Charakter unterbrochen wurde. In einem gewissen Rahmen kann diese gerne erwähnt werden, aber man sollte es doch auch nicht übertreiben. Ansonsten könnte man sich auch überlegen, das Genre zu wechseln.

Eine kleine Hoffnung könnte nun in den Schreibstil gesetzt werden, der allerdings auch nicht überragend war. Das Buch ist komplett im Präsens und aus der Ich-Perspektive geschrieben. Vor allem das Präsens war für mich hier ziemlich störend, wobei es eigentlich wohl die Spannung steigern sollte. Nun ja, das hat bei mir dann auch nichts mehr genützt.

Fazit:
Leider muss ich sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat und ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, ob ich überhaupt noch einmal ein Buch von diesem Autor, der von vielen als sehr gut bezeichnet wird, in die Hand nehme.
Dieses Buch hat eigentlich nur einen Stern verdient, aber weil ich dann ein extrem schlechtes Gewissen hätte, und es ja auch hier und da winzige, aber gute Seiten hatte, bekommt es von mir 1,5 von 5 Sternen.

Samstag, 8. September 2012

[Urlaubsgrüße] Eindrücke aus Schweden

Schweden. Ein Land im Norden Europas.
Eine atemberaubende Landschaft, egal in welcher Region man sich befindet. Die Schären bei Stockholm, die tiefen Wälder und Seen Smålands und die schneebedeckte Landschaft ganz im Norden des Landes, wo man mit etwas Glück einen Blick auf das Polarlicht erhaschen kann.

Auch in diesem Jahr ging es in den Sommerferien in dieses Land, das mir schon als Kind jede Menge Abwechslung und schöne Urlaub beschert hat, obwohl ich hauptsächlich nur in Småland war. Eine Region, die man aus unzähligen Astrid Lindgren Büchern als Kind kennen lernt. Mit Michel, Pippi Langstrumpf und Lotta habe ich die Zeiten zwischen den Sommerurlauben überbrückt und dort angekommen habe ich im Wald so getan, als sei ich Ronja die Räubertochter.

Heute hat sich mein Lesegeschmack, was die Region angeht, kaum verändert. Meine liebsten Bücher sind meist die Schweden-Krimis von Henning Mankell oder Carin Gerhardsen und vielleicht auch gerade aus diesem Grund habe ich jetzt ein Studium in dieser Richtung begonnen. In diesem Jahr konnte ich sogar einiges von dem verstehen, was die Schweden so im Alltag und im Gespräch mit Kunden von sich geben und konnte - hoffentlich ausreichend - antworten.

Einige meiner Eindrücke aus diesem - wie ich finde - wunderschönen Land habe ich auch für euch, die meinen Blog lesen, gesammelt und festgehalten. Ich hoffe, die Fotos finden wenigstens ein bisschen gefallen.

Der Mosjön

Ein Elch - leider im Elchpark

Princesstårta

Die Wälder Smålands